Möglichkeiten einer inklusiven Gemeindearbeit

SEHEN

  • Welche Fragen und Unsicherheiten gibt es?
  • Wo wohnen Menschen mit Behinderungen?
  • Was wünschen sie?
  • Welche architektonischen Barrieren im gesamten kirchlichen Bereich bestehen?
    Zugänge, indukTive Höranlagen usw.

 

URTEILEN

  • Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen einbringen.
  • Motto „Nichts über uns ohne uns“ beachten!
  • Begegnungsmöglichkeiten planen.

 

HANDELN

  • Berufung einer/s Behindertenbeauftragten der/die Kontakt zu behinderten Menschen/ Angehörigen und örtlichen Institutionen sucht, schafft und pflegt.
  • Barrieren in den „Köpfen“ und Gebäuden abbauen.
  • Hausbesuche (weiter) pflegen.
  • Inklusion als Querschnittsthema z. B. in
    folgenden Bereichen:

    • Pfarrgemeinderat und Pastoral-Team
    • Verkündigung und Religionsunterricht
    • Jugendarbeit und Firmgruppen
    • Erwachsenenbildung
    • Gruppen in der Pfarrei
    • kirchliche Verbände
      • Menschen mit Behinderungen übernehmen Dienste und Ämter: MinistrantIn, LektorIn, KommunionhelferIn, Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Artikel im Pfarrblatt schreiben)
      • Familienunterstützende Angebote
      • Pfarrfest
        siehe Arbeitshilfen „Handreichung Inklusion“ unter: www.dioezesanrat.bistum-augsburg.de
      • Pfarrausflug und Wallfahrt im rollstuhlgerechten Reisebus
      • Fahrdienste und Begleitpersonen organisieren
        In Absprache mit betroffenen Gemeindemitgliedern Begleitpersonen für Menschen mit Behinderungen suchen. Dann können diese die Angebote der Pfarrei und die Gottesdienste besuchen. Das betrifft insbesondere blinde/sehbehinderte Personen, RollstuhlfahrerInnen und weitere Gemeindemitglieder, die nicht allein den Weg zu dem Veranstaltungsort finden.
    • Besuch Wanderausstellung zur UN-Konvention siehe: www.licht-ins-dunkel.eu.
      Wenn Sie selbst in Verbindung mit einer anderen Veranstaltung (-swoche) Interesse haben, die Ausstellung auszuleihen, können Sie sich gerne an uns wenden!

Wichtig:
Weisen Sie bei Ihrer Öffentlichkeitsarbeit darauf hin, wenn die Veranstaltung barrierefrei ist (z. B. rollstuhlgerecht und/oder mit indukTiver Höranlage). Dann fühlen sich Menschen mit Behinderungen eingeladen.